Für eine positive Welt
Als Retter der Moderne schwören wir bisweilen auf die Vernunft, wenn alles andere versagt, den Menschen Sinn, Ordnung und Ziel zu stiften. Zuweilen auch begeisterten wir uns, wenn das menschliche Unbehagen gleichsam Leiden die beschauliche Existenz eines romantischen Lebens überschattet, für esoterisches Gedankengut, dessen Wegbereitung zu mystischen Welterklärungsmethoden neigt, weil solcherart das menschliche Unbehagen auf eine unbestimmte, mutmasslich höhere oder gar nur dritte Gewalt abgewälzt werden kann.
Nun soll - vergleichbar mit einem Gottesbeweis - den Beleg uns überzeugen, wir Menschen seien weder selbst bestimmend noch selbst entscheidend, sondern würden lediglich das Diktat einer fremden Macht abschreiben. In diesem Zusammenhang ernährt sich auch Erich von Dänikens Ideenwelt, welche zwar kaum seinen Lebensumstand finanziert, trotzdem eine Schar von Jüngern um ihn sammelt, um gemeinsam die bedeutsamsten Werke der Ausserirdischen zu bewundern und demgemäss zu vergöttern.

(Quelle: http://cenap.alien.de/)
Leider wurden wir alle von Studenten getäuscht, welche 1992 während Renovierungsarbeiten der spanischen Kathedrale in Salamanka sich einen kleinlichen Scherz gewährten, wie GWUP gestern berichtete.